SEO-Checkliste

61 % der Marketer nennen eine stärkere organische Markenpräsenz durch SEO als oberste Priorität. Diese Checkliste bündelt die wichtigsten Prüfbereiche.

SEO-Checkliste

61 % der Marketer erklären, dass eine stärkere Markenpräsenz in den organischen Suchergebnissen durch SEO für sie oberste Priorität hat.

Um im Wettbewerb vorn zu bleiben und eine starke Präsenz in der organischen Suche zu halten, benötigen Sie eine fundierte SEO-Checkliste. Deshalb habe ich wichtige Kriterien zusammengestellt, die Ihnen helfen, Inhalte zu optimieren, qualifizierten organischen Traffic zu gewinnen und mehr Conversions zu erzielen.

Relevante, hochwertige Inhalte erstellen

Unabhängig von allen anderen Entwicklungen sollte dies Ihre erste und unveränderliche Regel sein. Ihre Inhalte müssen für die Nutzer wertvoll sein und ihren Zweck erfüllen, ganz gleich, welches Format Sie wählen.

Beginnen Sie mit diesen beiden Punkten:

1- Eine Keyword-Recherche durchführen

Ermitteln Sie die Begriffe, die für Ihre Zielgruppe wichtig sind. Nach welchen Themen und Formulierungen suchen Menschen, wenn sie Antworten benötigen? Welche Keywords verwenden Ihre Wettbewerber? Finden Sie Begriffe, die zu Ihrem Wettbewerbsumfeld in der Suche passen. Analysieren Sie andere Unternehmen, die dieselbe Zielgruppe ansprechen, bei Bedarf mit kostenpflichtigen SEO-Tools. So verstehen Sie deren Vorgehen und erkennen die betonten Suchbegriffe.

2- Nach Ihren Ziel-Keywords suchen

Suchen Sie nach Abschluss der Recherche selbst nach Ihren Zielbegriffen. Prüfen Sie die Ergebnisse, die Google auf Grundlage der vermuteten Nutzerabsicht auswählt. Möchten die Suchenden etwas lernen oder etwas kaufen? Danach sollte sich die Art Ihrer SEO-Inhalte richten.

Diese fünf Fragen helfen Ihnen bei der Planung.

Klären Sie vor dem Schreiben:

Gibt es eine Nachfrage?

Welche Sprache verwendet der Kunde?

Welche Phase des Kundenlebenszyklus wird angesprochen?

Wie gut erfüllt Ihre Leistung die Bedürfnisse der suchenden Person?

Was soll der Leser als Nächstes tun?

(Ausführliche Informationen finden Sie im Beitrag zu SEO-Content.)

 

Onpage-SEO-Checkliste

Sehen wir uns an, wie Sie hochwertige Inhalte für Menschen leichter lesbar und für Suchmaschinen besser crawlbar machen können.

3- Seiten mit geringer Wortzahl prüfen

Der Textumfang einer Seite vermittelt Suchmaschinen einen Eindruck von Tiefe und Qualität des Inhalts. Seiten mit sehr wenig Text können Schwierigkeiten haben, gute Positionen in den Suchergebnissen zu erreichen.

Der passende Umfang hängt vom Zweck der jeweiligen Seite ab. Entscheidend ist, dass der Inhalt eigenständig und relevant ist, ein bestimmtes Ziel-Keyword anspricht und den Nutzerbedarf erfüllt.

4- Zwischenüberschriften, Listen und Tabellen kombinieren

Überschriften, Tabellen und Listen erleichtern das Lesen. Bei SEO-Inhalten ist die Lesbarkeit ein wichtiger Bestandteil der Nutzererfahrung. Nehmen Sie das Ziel-Keyword oder passende Varianten dort in Überschriften auf, wo es natürlich wirkt.

Tabellen und Listen können außerdem dabei helfen, ein Featured Snippet zu erhalten. Solche hervorgehobenen Ergebnisse enthalten häufig kurze Absätze, Listen oder Tabellen. Beantworten Sie Fragen mit Suchpotenzial in einem dieser Formate, um Ihre Chancen zu erhöhen.

5- Title-Tags überprüfen

Suchmaschinen nutzen Title-Tags, um einzuschätzen, wie hilfreich der Inhalt einer Seite für Nutzer sein könnte. <title> </title>

Da mehrere Suchergebnisse angezeigt werden, beeinflusst ein kurzer, aussagekräftiger Titel die Entscheidung, auf Ihren Link zu klicken.

Doppelte Title-Tags erschweren Suchmaschinen die Bewertung der Relevanz einzelner Seiten. Vergeben Sie deshalb eindeutige Titel. Sind mehrere Seiten inhaltlich weitgehend identisch, kennzeichnen Sie mit einem Canonical-URL-Tag, welche Version Google für die Suche berücksichtigen soll.

Fehlende Title-Tags: Menschen und Suchmaschinen orientieren sich am Seitentitel, um das Thema eines Links zu verstehen. Ein fehlender Titel kann die Ranking-Chancen für den entsprechenden Inhalt in den SERPs gefährden.

Zu lange Title-Tags: Ein Titel mit mehr als 65 Zeichen kann in den Suchergebnissen abgeschnitten werden. Das kann die Klickrate beeinträchtigen. Ein vollständig sichtbarer Titel vermittelt Ihr Angebot klar und hilft auch Suchmaschinen-Bots bei der Einordnung.

Aussagekräftige, eindeutige Seitentitel sind die für Suchmaschinen bevorzugte Vorgehensweise.

6- Relevante Meta-Beschreibungen ergänzen

Eine Meta-Beschreibung erläutert den Inhalt einer Seite. Suchmaschinen zeigen den hinterlegten Text nicht immer an. Dennoch ist eine ansprechende Beschreibung wichtig. Sie sollte das Keyword aus dem Titel und den Zweck des Inhalts widerspiegeln.

Achten Sie auf doppelte Meta-Beschreibungen bei mehreren Seiten. Sie können die Sichtbarkeit beeinflussen und Nutzern die Unterscheidung erschweren. Dadurch kann der Traffic aus Suchmaschinen zurückgehen.

7- Bildbeschreibungen hinzufügen

Alternativtexte helfen Suchmaschinen, nichttextliche Inhalte Ihrer Website zu indexieren. Verwenden Sie in Bildbeschreibungen und Titeln Begriffe, die zur Seite beziehungsweise zum Thema passen. So können Bilder in den Suchergebnissen erscheinen und möglicherweise Besucher auf Ihre Website führen. Bildbeschreibungen unterstützen außerdem Menschen, die Textbrowser, Screenreader oder andere assistive Technologien nutzen.

8- Die URL-Länge prüfen

Der vollständige Titel eines Beitrags erscheint als URL vielleicht naheliegend. Vermeiden Sie dennoch überlange Adressen. Lange URLs werden in Suchergebnissen abgeschnitten und können die Klickentscheidung negativ beeinflussen. Kürzere URLs lassen sich leichter lesen und in sozialen Netzwerken teilen.

Sinnvoll ist auch die Wahl des stärksten Keywords zum Thema oder einer passenden Variante. Erstellen Sie keine Seiten mit geringem Wert in der irrigen Annahme, möglichst viele Keywords in einer URL würden Vorteile bringen.

9- Eine angemessene Zahl externer Links verwenden

Verlinken Sie passende Seiten, wenn der inhaltliche Zusammenhang es rechtfertigt. Das kann ein interner Link auf eine andere Seite Ihrer Website oder ein externer Link zu einer seriösen Quelle sein.

Vermeiden Sie zu viele Links. Übermäßige Verlinkung kann die Qualitätsbewertung durch Suchmaschinen beeinträchtigen und die Navigation erschweren. Wenn Nutzer Inhalte beitragen können, stellen Sie sicher, dass diese nicht mit Spam-Links gefüllt werden.

Vergessen Sie bei zitiertem Material nicht die Quellenangabe.

10- Ihre Beiträge intern miteinander verknüpfen

Interne Verlinkung beschreibt, wie die Seiten Ihrer Website aufeinander verweisen. Passend platzierte Links helfen Besuchern bei der Orientierung. Eine gute interne Struktur kann die Zahl und Qualität der Interaktionen erhöhen. Ein Link aus einem hochwertigen Beitrag auf eine relevante neue Seite hilft Suchmaschinen, sie schneller zu entdecken und zu indexieren. Das kann ihre Ranking-Chancen unterstützen.

11- Doppelte Inhalte beheben

Duplicate Content bezeichnet identische oder stark ähnliche Inhalte unter mehreren URLs. Suchmaschinen bevorzugen Relevanz und Eigenständigkeit. Originalinhalte haben in den Suchergebnissen einen Wert, während doppelte Versionen die Sichtbarkeit der bereits indexierten Seite gefährden können. Mit Canonical-URLs oder 301-Weiterleitungen lässt sich das Problem steuern.

12- 404-Fehlerseiten prüfen

Ein HTTP-Status 404 erscheint, wenn jemand eine nicht vorhandene Seite aufruft, etwa weil sie gelöscht oder verschoben wurde. Bei einem Umzug ist, wie erwähnt, eine 301-Weiterleitung die passende Lösung.

Eine gut gestaltete Nicht-gefunden-Seite kann die Nutzererfahrung verbessern. Der Status teilt Suchmaschinen mit, dass die Seite nicht existiert und dorthin kein Traffic geschickt werden sollte. Gestalten Sie Ihre 404-Seite so, dass sie Besuchern weiterhilft und sie auf der Website hält.

 

Technische SEO-Checkliste

Selbst hervorragende Inhalte können ihr Ranking-Potenzial verfehlen, wenn eine Website technische SEO-Probleme aufweist.

14- Leistungsprobleme beheben

Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst Nutzererfahrung, Conversion-Rate und die Zahl der Seiten, die Suchmaschinen indexieren können. Unnötig große Datenmengen können Besucher zu Wettbewerbern treiben und Conversions kosten. Suchmaschinen arbeiten mit begrenzten Crawl-Budgets. Eine angeforderte Seite sollte deshalb möglichst schnell antworten und heruntergeladen werden können. Ein einfacher, schneller Zugriff und weniger externe Anfragen sind wichtig.

15- Mobile Nutzbarkeit sicherstellen

Google kündigte Anfang 2018 die Mobile-First-Indexierung an. Ist Ihre Website nicht mobilfreundlich, können die Rankings sinken. Weil viele Nutzer mit Mobilgeräten suchen, möchte Google keine Seiten mit schlechter mobiler Erfahrung anzeigen.

Prüfen Sie die mobile Nutzbarkeit Ihrer Website hier und erwägen Sie eine AMP-Version, um die Ladezeiten für mobile Nutzer zu verbessern.

16- Schema-Markup implementieren

Schema ist zusätzlicher Code, den Sie einer Seite hinzufügen können, um Suchmaschinen mehr Informationen über ihren Inhalt zu geben. Diese Sprache wird von den großen Suchmaschinen verstanden und kann Rich Results wie Sternebewertungen und Rezensionen in der organischen Suche ermöglichen.

Mit Googles Testtool für strukturierte Daten können Sie hier prüfen, ob Ihre Website Schema-Markup enthält.

17- Defekte Links reparieren

Ein defekter Link führt zu einer Fehlermeldung statt zur vorgesehenen Seite, Datei oder Mediendatei. Ursachen können unter anderem gelöschte Inhalte oder geänderte URLs sein.

Defekte Links beeinträchtigen Rankings, weil sie Suchmaschinen am Aufbau eines vollständigen Index hindern. Das kann weniger indexierte Seiten und schwächere Positionen bedeuten. Auch für Nutzer sind sie problematisch: Wer auf einen defekten Link trifft, verlässt die Website möglicherweise früher. Dadurch können Absprungraten steigen und die Qualität anderer autoritativer Seiten beeinträchtigt werden.

18- Serverfehler erkennen und beheben

Serverfehler zeigen an, dass der Webserver die angeforderte Seite aufgrund eines Problems nicht ausliefern kann. Es gibt viele Fehlercodes. Zu den häufigsten gehören:

Error 500 – Internal Server Error

Error 503 – Service Unavailable

Error 504 – Gateway Timeout

19- Ihre Seiten leicht erreichbar machen

Erreichbarkeit meint hier, dass die wichtigsten Seiten Ihrer Website mit wenigen Klicks zugänglich sind. Das verbessert die Nutzererfahrung und hilft Suchmaschinen, mehr Seiten schneller zu crawlen. Können Suchmaschinen eine Seite nicht erreichen und lesen, lässt sie sich nicht indexieren.

Erstellen Sie eine passende Sitemap und melden Sie diese den Suchmaschinen. Verlinken Sie von wichtigen Seiten auf weitere Inhalte, damit diese gefunden werden.

20- Eine robots.txt-Datei erstellen

Mit einer robots.txt-Datei lässt sich der Zugriff von Suchmaschinen auf die gesamte Website oder ausgewählte Bereiche einschränken. Auf stark besuchten Websites kann sie außerdem Bandbreite sparen und so zu kürzeren Antwort- und Ladezeiten beitragen.

 

Sicherheits-Checkliste

21- Ein SSL-Zertifikat verwenden

SSL ist zu einer wesentlichen Voraussetzung für Websites in den Suchergebnissen geworden. Ohne Zertifikat sehen Nutzer möglicherweise eine Sicherheitswarnung und verlassen die Website, bevor sie Ihre Seite überhaupt aufrufen. Das kann Besucher und Conversions kosten.

22- Formulare absichern

Wird ein Formular nicht über eine sichere HTTPS-Verbindung aufgerufen, zweifeln Besucher möglicherweise am Schutz ihrer Angaben. Sichere Formulare helfen dabei, E-Mail-Adressen, Passwörter und andere Daten vor dem Zugriff böswilliger Dritter zu schützen.

 

Checkliste für Reputation und Backlinks

24. Links von bekannten Websites gewinnen

Die Zahl der Websites, die auf Ihre Seiten verlinken, kann Bekanntheit und Position in der Suche beeinflussen. Mit zunehmenden Verweisen von vertrauenswürdigen, relevanten Websites berücksichtigen Suchmaschinen diese Verbindungen bei ihrer Bewertung.

Für die Linkanalyse verwenden Suchmaschinen verschiedene Faktoren:

Die Zahl der Links auf Ihre Seiten.

Die Bekanntheit der verlinkenden Websites.

Die Relevanz der Links: Enthält der Ankertext passende Zielbegriffe zu Ihrem Inhalt?

Die Linkhistorie der verweisenden Websites: Spam-Websites verlinken häufig untereinander.

Die Aktualität der Links auf Ihre Seiten.

Social Sharing: Wird in sozialen Netzwerken auf Ihre Seiten verlinkt?

Ich schreibe über technische SEO und KI-Sichtbarkeit und ordne Erkenntnisse im geschäftlichen Kontext ein.

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